24+1 Tipps für Nachhaltigkeit – Update

Auf Instagram gibt es aktuell eine Challenge von @mamadenkt: Sie lautet #nachhaltigJETZT. Es geht darum, einige Tage lang sich dem Thema Nachhaltigkeit wieder intensiv zu widmen. Sie hat dazu eine Liste mit Anregungen zusammen gestellt. 

Hier mein gestriger Beitrag dazu:

Mir ist nämlich eingefallen, dass ich 2015 ja schon mal über meinen Wund nach bewussterem Leben und  Nachhaltigkeit bloggte. Damals hatte ich einen kleinen Vorsatz, eben einfach weniger Plastikmüll und mehr bewusster Leben. Zeit für einen kleinen Bericht, oder?

 

Meine 24+1 Tipps für „einfaches“ Nachhaltigkeit im Alltag

Nachhaltige Küche

  1. Joghurt und Milch in Flaschen – habe ich 2015 schon angefangen und habe es zu 60% durchgezogen. Leider ist das ganze mit der Mandelmilch ein Problem. Gibt es ja nur im Tetra.
  2. Joghurt selber machen – Dafür ist ein Joghurt Maker bei uns eingezogen (ja, er ist auch aus Plastik, vor 2 Jahren habe ich da nicht drüber nachgedacht – es gibt bessere mit Glas etc.), mit dem wir immer wieder mal Joghurt machen (Memo an mich: Viel öfter!) und dann in Gläser füllen. Kann ich nur empfehlen, wenn ihr viel Joghurt verbraucht!
    Nachhaltigkeit: Joghurt selbst herstellen mit Joghurt Maker.
    Nachhaltigkeit: Joghurt selbst herstellen. Hier noch mit Tetra Packung -.-
  3. Brot backen – Glutenfrei essen und trinken ist echt unverschämt, wenn man nicht viel selbst macht. Gerade Brot: Ich habe noch nie so viel Müll wie jetzt produziert, wie wenn ich glutenfreie Sachen einkaufe. Daher habe ich einige Zeit lang Brot selber gebacken. Ich MUSS wieder damit anfangen!
  4. Glasflaschen und Trinkflaschen – ich hatte immer schon Alu-Trinkflaschen, 2017 kam zu meinem Geburtstag eine Soulbottle (siehe Bild) hinzu und ich liebe sie! Ich kann kaum noch verstehen, wenn jemand eine Trinkflasche kauft. Es gibt doch so tolle! 
  5. Leitungswasser – In Wuppertal ist das Leitungswasser topp! Darum kaufe ich kaum Getränke ein. So ein Sprudelding wäre noch was, aber eigentlich… warum?
  6. Kaffeebecher – auch 2017 zum Geburtstag bekam ich einen Kaffee-Becher aus Bambus (für die Spüli geeignet <3) und vermeide daher viele wegwerf Kaffeebecher. Geht ja im übrigen auch Tee mit, nicht?
    Wiederverwendbare Kaffeebecher sind pure Müllvermeidung - hier meiner!
    Wiederverwendbare Kaffeebecher sind pure Müllvermeidung! – #nowaste
  7. Brotboxen – was ich noch nicht geändert habe, sind die Aufbewahrungsboxen. Dazu habe ich einfach zu viel Tupper geerbt. Für mich macht es keinen Sinn, all das weg zu schmeißen, um dann Alu-Brotdosen etc. zu kaufen. Es ist ja da und ich schaffe es nicht neu an. Wenn ich, wie letztes Jahr auf der Blogfamilia ein wunderbares Glas für tragbares Mittagessen geschenkt bekomme, ja, dann ok. Aber grundlos wegschmeißen kann ich nicht. Was macht ihr mit alten Plastik-Dosen?
    Übrigens nehme ich die auch mit, wenn wir für den Sohn unterwegs auch mal belegte Brötchen etc. kaufen müssen: „Bitte füllen Sie das hier direkt rein“ 🙂
  8. Vorratsdosen – diese bestehen schon zu 10% aus Glas (vorher auch Null). Immer, wenn etwas kaputt geht, zieht Glas bei uns ein. 
  9. Instant-Kaffee-Vorratsgläser – Ich trinke total gern Instant Kaffee, dann auch als Pulver aus dem Glas. Diese lassen sich ganz wunderbar wiederverwenden. Nicht nur in der Küche – unsere Bastelecke besteht aus diesen Gläsern!
  10. Stoffservietten – früher habe ich mir über das Aufwischen von Dingen keine Gedanken gemacht: Papiertuch oder Feuchttuch, fertig. Im Schrank habe ich Omas Leinen-Servietten gefunden <3, sie bestickt und jetzt sind sie nachhaltig in Gebrauch. Zuerst dachte ich aber „ganz schön viel Wäsche“ und werde das auch mal beobachten, ob meine Wäsche dadurch deutlich zu nimmt, oder ob es nicht ins Gewicht fällt. 
    Bild für Nachhaltigkeit 2017 - sohn bestickt Serviette
    Nachhaltige Servietten aus Stoffe wie Wolle oder Leinen individuell gestalten und man nutzt sie doppelt gern!
  11. Metall-Strohhalme – sie sind auch gerade bei uns eingezogen und ich finde sie super! Nein, aus logopädischen Gründen kann ich Strohhalme nicht einfach ganz weglassen 😉
  12. Stoffbeutel – und Last but not least kaufe ich schon ewig nicht mehr mit Tüte sondern nur noch aus Stoff ein. Selbst wenn ich meinen Beutel mal vergesse, dann nehme ich eben einen Papkarton von irgend nem Produkt mit. Findet sich immer was.
  13. Obst- und Gemüsenetze – was ich definitiv noch anschaffen möchte (statt Tüten beim Abwiegen).
  14. Kochwasser – ganz oft ertappe ich mich dabei, wie ich das wegkippe, statt die Blumen damit zu gießen. Aber auch das passiert mir immer weniger.

Nachhaltiges Bad & Haushalt

  1. Wattepads – Ich habe dieses Jahr wiederverwendbare Wattepads auf der #denkst geschenkt bekommen! Sie sind herrlich, muss ich sagen <3 Sie reinigen und sind schnell ausgewaschen. 
    Nachhaltige Wattepads zum wiederverwenden <3
    Wattepads zum wiederverwenden <3
  2. Verpackung – Die Wattepads waren in Zeitungspapier verpackt. Eigentlich noch ein Tipp (aber jetzt hatte ich schon den Artikel veröffentlicht – mist. Hihihi).
  3. Körperpflege – Was mein Shampoo, Duschgel und Badezeug betrifft, so war ich hier nicht konsequent genug. Wäre das doch die erste Möglichkeit, Müll zu vermeiden. Allerdings habe ich mir direkt mal ein neues Sortiment an festem Shampoo und Duschseife so wie Badebomben bestellt. Bei mir wird eh grade alles leer. Zeit, auch hier umzustellen! Und wer die Badebomben (gibt es z. B. bei sauberkunst.de oder Lush) nicht mag, Weleda hat (noch) Glasflaschen mit Badezusätzen.
  4. Zahnbürste und Zahnpaster – das eine gibt es aus Bambus, das andere auch in Tablettenform im Glas. Beides möchte ich ausprobieren! Gibt wohl gute und weniger gut?
  5. Katzenklo – Seit Jahren benutze ich ein kompostierbares, wasserlösliches Katzenstreu (was selbst für die Toilette geeignet ist). Das bedeutet, ich nutze keine Plastiktüten, um Unrat wegzuschmeißen. Eine Freundin nutzt alte Brottüten von Arbeitskollegen. Auch clever.
  6. Waschmittel – Man kann Waschmittel gut selbst herstellen, aber mir fehlt dazu die Zeit. Daher weiche ich zumindest auf Nachfüllpackungen und auf die Marke Frosch aus. Das ist hier keine Werbung, sondern viel mehr die Frage: Kennt ihr „bessere“ Marken? Sauber wird die Wäsche und wenig Müll ist es außerdem, oder?
  7. Staubsauger und Dampfreiniger – Dank Kärcher sauge ich ohne Beutel und reinige ohne Putzmittel den Boden. Ich kaufe darum recht wenig Reinigungsmittel! Und auch hier die mit dem Frosch, da die Packungen aus Alt-Plastik bestehen. 
  8. WC-Reiniger – ist etwas, was ich echt oft nutze, diese Dinger zum reinhängen. Da brauche ich noch eine gute Lösung für.

Sonstiges Nachhaltige

  1. Dekoration – Schöne Flaschen spüle ich immer aus und nutze sie als Deko-Vasen.
  2. Kita – Reste von Papier, Kartons von Paketen, Küchenrollen, Gläser, Wolle, Stoffe: Die meisten Kitas freuen sich wie Bolle, wenn man so etwas dort vorbei bringt, was man eigentlich wegwerfen würde. Fragt mal in der Nachbarschaft nach!
  3. Vererben oder umfunktionieren – wir sind großer Freund von Verschenken, Flohmärkten und Tauschen. Ob Familie, Freunde oder Fremde, fragt lieber rum, ehe ihr etwas wegwerfen. Außerdem fallen mir immer Dinge ein, die man aus etwas noch machen könnte: Töpfe werden Blumenkübel, ein Keyboard-Ständer ein Schreibtisch… schaut euch nur mal um und seht die Dinge mit anderen Augen!
Nachhaltigkeit: Ikea Bilderrahmen als wiederbeschreibbarer Kalender!
Nachhaltigkeit: Ikea Bilderrahmen als wiederbeschreibbarer Kalender!

So, 24 Tipps, wie ich Nachhaltigkeit im Alltag versuche umzusetzen, oder was zumindest meine Ziele sind. Übrigens: Über so etwas nachzudenken, sich bewusst zu machen, wie man lebt: Das ist auch eine perfekte Achtsamkeitsübung <3 

Was sind denn eure Tipps noch? Habt ihr noch gute, umsetzbare Tricks, die euch die Nachhaltigkeit erleichtern? Was sind eure Meinungen dazu? 

!!EDIT!! – ich habe noch mal mehr als 25 Tipps für euch überlegt. Mensch! Wenn man einmal damit anfängt: HIER GIBT ES 30 WEITERE TIPPS!!!

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