Wo ich im Job stehe und die Frage, ob Sie mich begleiten wollen

Selbständig sein heißt auch immer: Improvisieren, wo es nur geht!

 Ich habe ja schon mehrfach angedeutet, dass ich nach meiner Trennung meinen Job wechseln musste / wollte. Jetzt, 4 Monate später zeichnet sich so langsam ab, wo die Reise hingeht. Dahin möchte ich Sie kurz mitnehmen.

Erstens weil es spannend ist und zweitens, weil ich meine Arbeit mag und sie ein Teil von mir ist. Das sollten Sie kennen 🙂

Und drittens, weil es gestern (passender weise) beim Webmaster Friday um Existenzangst ging. 

Meine bisherigen Stellenbeschreibungen lauteten immer auf Online Marketing Managerin / Consultant. Eine spannende Umschreibung mit der die wenigsten eigentlich etwas anfangen können, oft nicht mal enge Freunde. 

Was mache ich als Marketing Consultant eigentlich?

Kurz gesagt: Ich berate Unternehmen, die im Internet / eCommerce unterwegs sind, wie sie sich besser präsentieren / wie sie sich besser vermarkten. 

Etwas länger ausgeführt heißt das, dass ich Unternehmen, die online etwas verkaufen oder präsentieren möchten, in diversen Bereichen unterstütze. Langweilig aufgelistet sehen meine Tätigkeiten so aus:

  • Ich erstelle Webseiten und Unternehmens-Blogs (meist auf WordPress basierend), die dann mit in der Marketing-Strategie verarbeitet werden 
  • Auf Wunsch erstelle ich Texte / Content für diese Seiten, nicht ohne mich sehr gezielt in das Thema einzuarbeiten
  • Kleinere Grafiken, die das ganze etwas hübscher machen, erstelle ich gleich mit
  • Kampagnen wie beispielsweise zu Weihnachten und Ostern, gestalte ich grafisch und im Text
  • Dazu werden Anzeigen geschaltet (bei Google AdWords; Facebook oder AdSense oder direkt mit dem jeweiligen Partner)
  • Oft schreibe ich auch Pressetexte
  • Wenn mein Kunde es nicht selbst tut, bin ich für ihn auch in Foren unterwegs – beantworte, was ich kann oder beobachte einfach nur die Entwicklung
  • Social Media Kanäle wie Facebook, Twitter, YouTube, Instagram ,Pinterest werden von mir eingerichtet und ausgestattet; auf Wunsch gibt es auch einen passenden Redaktionsplan dazu
  • Die Arbeit mit Multiplikatoren (Werbepartner, Produkttester, Sponsoren, Foren, Blogger, YouTuber etc) ist ebenfalls eine wichtige Arbeit
  • Newsletter gelten immer noch als wichtiger Marketing-Faktor. Darum erstelle ich Templates und Inhalte
  • Auswertungen dieser Arbeiten müssen selbstverständlich auch sein
  • Last but not least biete ich auch mein Netzwerk aus Logistikern, Grafikern und Programmierern mit an… Never ending list

Ich denke, alle weiteren Punkte gingen zu sehr ins Detail! 

Aktueller Weg zur Selbständigkeit

Und all das werde ich bald auch wieder als Selbständige anbieten! Ergänzen werde ich das Ganze um das Portfolio „Webseiten und Online Shops installieren und gestalten“. Darüber kann ich aber erst mehr sagen, wenn ich noch einige Gespräche geführt habe. 

Spannend ist, dass ich eigentlich nicht gedacht hatte, so schnell wieder ein Business-Konzept für mich selbst zu schreiben. Das habe ich bisher einmal für meinen Ex-Partner und dann nur für Kunden getan 🙂 *lach
Aber es tut gut, sich wieder auf sich und seine Fähigkeiten zu besinnen!

Im übrigen halte ich ein solches Konzept (oder wer zu Banken gehen möchte „Businessplan„) für unabdingbar. Man sollte sich immer im Vorfeld klar sein, was das eigene Projekt umfasst und was eben nicht, wo seine eigenen Vorteile und seine eigenen Grenzen liegen.  Erst dann kann man sein Projekt realistisch einschätzen. Ich mag auch die kleinen spontanen Aktionen, für die dieses WWW ja eigentlich bekannt ist. Je wichtiger das Projekt, desto vorbereiteter sollte man aber sein, ehe Taten folgen. Just an diesem Punkt stehe ich gerade…

Wenn ich so drüber nachdenke, vielleicht sollte ich Sie mitnehmen auf meiner Reise und ein Unternehmens-Tagebuch führen? „Mein Weg zum Erfolg“ (Bitte hier Augenzwinkern einsetzen!) Wenn das auf Interesse stößt, wäre das wohl eine Überlegung wert… 🙂 

Existenzangst? Ja und nein!

Webmaster Friday – Existenzangst KW 13 2015

Und weil ich es gerade so passend finde, gehe ich noch auf das Webmaster Friday Thema von gestern ein. Habe ich bei meinen Überlegungen Existenzangst?

Ja, ich finde, die sollte jeder Selbständige haben! Warum? Weil es gesünder ist! Man wird nicht übermütig, nicht gierig, nicht nachlässig, nicht feige! Vielleicht kann man die Angst ignorieren, wenn man nur allein daran hängt, sobald eine zweite Person, egal wie alt oder entfernt sie zu einem steht, involviert ist, sollte etwas Angst mitschwingen. Das ist wie eine Aufmerksamkeit-Spritze!

Nein, zu viel Angst ist allerdings ebenfalls unnütz. Man verfällt in Starre und bewegt sich nicht mehr. Natürlich weiß ich nicht, wie es in 4 Monaten aussehen wird. Entweder ist alles gut, oder ich habe ein Problem. Aber auch dann wird sich eine Lösung finden lassen. Das ist doch immer so! Es geht immer voran. Nichts bleibt stehen. Diese Zuversicht ist wichtig, um auch Nachts schlafen zu können. Wer sich des Nachts mit Existenz-Fragen zerfleischt, wird nie Energie tanken können, um weiter zu machen.

Idiotischer Weise war meine Angst größer, als der Ex sich mit mir selbständig machte. Obwohl wir zu zweit waren und man dann ja eigentlich jemanden hat, der die Angst teilt. Jetzt fühle ich mich zuversichtlicher als damals! Bin ich diesmal abgebrühter? Oder habe ich nur schon gesehen, wie nah Erfolg und Scheitern liegen?
Ich weiß es nicht, aber es wird sich finden, da bin ich mir sicher! 

Tipps: Wenn die Angst zu groß ist und die Gedanken nachts kreisen, sollte man sich dafür dringend eine Lösung suchen! Das kann Lesen sein, ein Bad nehmen, noch mal eine Runde um den Block gehen… egal was, man sollte sich ablenken. Im Übrigen ist das Niederschreiben von Positiven Dingen ein MUSS! Ein Tagebuch für alles, wozu man Dankbar ist (auch die Friday Fives) helfen beim positiv thinking, was so unendlich wichtig ist für Selbständige und für Alleinerziehende ein Rettungsboot! Der Kopf gewöhnt sich daran, das Negative nicht so wichtig zu nehmen. Und nur dann macht man weiter. 

Und noch ein letzter Tipp: Bitten Sie JEDEN, mit dem Sie über ein Projekt reden, Kritik nur konstruktiv vorzubringen! Es gibt NICHTS schlimmeres, als zerrissen zu werden, ohne einen einzigen positiven Gedanken. Aus dieser Schleife kommen selbst Profis nicht raus…

Mein Motto: Wenn ich eins gelernt habe, dann das Armut auch sehr viel Freude mit sich bringen kann! Das ist nicht das Ende der Welt 🙂 

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