Birnen-Pfirsich Crumble

  Im übrigen: Man (also ich) kann den Podcast „Mutterskuchen“ nicht hören, ohne totalen Hunger auf Kuchen zu bekommen. So hörte ich den Podcast mit dem Apple Crumble und denke seit einer Woche an nichts anderes, als an diesen Kuchen… Ich kannte diesen Kuchen von meinem Bruder und habe ihn auch selbst schon mehrmals gemacht. Daher hatte ich den passenden Duft direkt in der Nase beim Hören 🙂

Da der Lausbub und ich heute mehr so einen First-Holliday-Chilling-Day machen und keine Lust zu gar nichts haben, fand ich die Idee für einen Kuchen ideal. Hier also unser Kuchen nach dem Rezept von Mutterskuchen bzw. die haben ja auch das Rezept von Carola von Frische-Brise.de 🙂 Egal – er ist lecker und damit gehört dazu ein Blogbeitrag 🙂

Da wir Freitags einkaufen waren (ich hasse es, das Samstags zu machen), schaute ich da schon kurz ins Rezept, was wir so brauchen werden. „Wir“ im übrigen, weil der Lausbub ja mitbacken wollte / sollte. Alles da, außer Mehl. Kurz gesagt, ich (ja ich, weil bei sowas der Lausbub dann immer fein raus ist 😉 ) habe selbiges dann natürlich vergessen… Ich war mir 90% sicher, dass ich keines mehr hätte und sah den Kuchen schon in weite Ferne rücken.

Heute Morgen aber überlegte ich, dass ich den Küchenschrank zumindest aufräumen könnte. Vielleicht fände sich ja irgendwo noch ein Rest Mehl?!
Und? Was soll ich sagen? Ungelogen, es fanden sich noch genau 200 Gramm Vollkornmehl im Schrank o.O Ich war total baff. 

Man nehme also schnell noch alle anderen Zutaten und fange schnell an:

  • 200 Gramm Vollkornmehl (ich hatte eben kein normales mehr, aber das ist im Grunde auch egal)
  • 100 Gramm Zucker
  • 125 Gramm Butter – ich habe mehr genommen als im Grundrezept, weil ich noch mehr in den „Teig“ packe
  • Eine Kinderhand voll Haferflocken
  • Eine Kinderhand voll süße Mandeln
  • 4 große Birnen 
  • 2 Pfirsiche
  • Vanille-Eis

Zunächst lässt man den Lausbuben alle Zutaten abmessen und in die Schüssel kippen. Dann darf das Gemisch unter großem Jauchzen mit den Händen geknetet werden. Bitte nicht zu lange. Die Butter wird dann so matschig, dass keine Streusel mehr entstehen. 

Das Obst schneiden und in einer gefetteten Auflaufform flach verteilen. Je nachdem wie viel Obst man hat, so groß muss die Form auch sein. Das Obst sollte so 2 fingerdick hoch sein. Das war jedenfalls meine Erfahrung, damit das auch irgendwie nach Kuchen aussieht 🙂

     Jetzt die Streusel auf dem Obst verteilen, möglichst gleichmäßig. Ich heize meinen Ofen immer vor und habe den Kuchen dann solange in den Kühlschrank gestellt. Für die Streusel ist das, glaube ich, echt gut. Das Ganze kommt anschließend für 20-25 Minuten bei 180° Grad Umluft in den Backofen mittlere Schiene. Durch das Vollkornmehl wird es übrigens nicht ganz so goldbraun, sondern mehr gräulich. Ich fand das aber nicht schlimm 🙂 Der Lausbub erst Recht nicht.

Auf den noch warmen „Kuchen“ kommt das Vanilleeis. YUUUUMMMMMI Kaffee dazu?

Und wir? Wir werden jetzt weiter so rumschlumpfen und einfach mal gucken, was der Tag noch so macht 😉

Getreu dem Blog-Motto: Nehmen Sie Platz. Kaffee dazu? Guten Appetit!

P.S.: Crumble schmeckt mit fast jedem Obst, Hauptsache, es wird ein wenig matschig.Mit 40 Minuten Zubereitungszeit (wenn man sich beeilt) ist das auch für mich der beste Kuchen für spontanen Besuch… Jedenfalls wenn man alle Zutaten zu hause hat oder nicht vergisst 😉