Friday Fives KW 46

Friday Fives bei Allerlei-Themen.deHeute ist schon Samstag – ich weiß. Und sicher gehören die Friday Fives auf einen Freitag. Aber manchmal spielt uns das Leben einfach anders mit 🙂 Anstatt eines Blogger-Abends, den ich für mich und der lausbubenfreien Wohnung gestern Abend geplant hatte, saß ich bei Frau Nachbarin. Und manchmal ist das Reallife eben wichtiger. Sie kennen das?! Dennoch mag ich auf meine Friday Fives nicht verzichten. Die Friday Fives sind eine Idee von Nadine. Jeden Freitag überlegen wir, was uns in der vergangenen Woche dankbar gemacht hat und schreiben es auf. Samstagmorgen, Kaffee, allein in der Wohnung im Bett, da wird mir schon einiges einfallen.

1. Weniger dankbar als unfassbar stolz war ich in der vergangenen Woche auf den Lausbuben. Ja, Mütter sind immer stolz und totaaal euphorisch über ihre Kinder, bla bla. Weiß ich. Aber wer hier schon gelesen hat, weiß, dass ich oft mit einem Wutzwergen-Lausbuben kämpfen muss. Ich brauche das, dass ich mir selbst aufschreibe, wie toll er ist! Also vergeben Sie mir dieses Mutter-Lob-Ding. Wo war ich? Ach ja, der Lausbub. Nicht nur, dass er beim St. Martins Umzug seiner Cousinen der führsorglichste (weil Essen und Trinken an die 2jährigen Zwillinge verteilt) Bub war, den ich mir hätte wünschen können; und er auch unglaublich tapfer war (trotz Kindergartentag und eigener Laterne ist er die gesamte Strecke ohne Maulen gelaufen, weil die Erwachsenen die 2-3 Cousinen getragen haben). Sondern er hat diese Woche auch einfach gelernt, dass man die Wutzwerge, die man im Bauch hat auch einfach wegschicken kann. Freitag erzählte mir die Herz-Erzieherin wie wunder der Lausbub das heute gemacht hat. Ich merke, das hier könnte fast ein eigener Blogpost sein, also belasse ich es dabei: Ich bin so dankbar, dass der Lausbub diese Woche so eine Entwicklung gemacht hat!

2. Einen freien Tag. Mein letzter Urlaubstag, den ich nur für MICH, ohne Lausbub, ohne Krankheit hatte, das ist etwas länger her. Umso mehr habe ich mich am Donnerstag gefreut, als ich außer einem privaten Termin keine Verpflichtungen hatte. Was habe ich gemacht? Folgendes:

Weihnachtsdeko bei allerlei-themen.de3. Dem Lausbuben erzählte ich übrigens nichts von meinem Urlaub. Mit Absicht: Denn so ging er in den Kindergarten und als er wieder kam, da waren da die Weihnachtswichtel gewesen!!! „Boah, Mama, so viel verschmückt!!! So viel Weihnachten“ Ja, die Mama hat nämlich all ihr Weihnachtsdeko-Zeug rausgekramt und einfach die Wohnung dekoriert. Zum einen mag ich wirklich Weihnachten und die ganzen Deko-Dinge, die es da gibt und zum anderen waren diese Blicke vom Lausbuben der HAMMER! Danke für diesen kindlichen Weihnachtszauber, den man so nochmal miterleben kann <3

4. Donnerstag war ich dankbar dafür, dass ich nicht aufgegeben habe, was meine Zukunft angeht. Ich hatte einige Fehlinformationen erhalten, die sich Donnerstag als total schwachsinnig herausstellten. Da ich aber immer noch an meinen Lebensweg glaube, hatte ich das irgendwie gespürt und bin nun total froh, 2015 auch einfach weiter mit meinen Plänen machen zu können. Mehr dann später 😉

5. Ich habe gestern schon Tanjas Firday Five gelesen – und mir wurde (nicht nur dank Dir Tanja, aber eben auch) klar, wie dankbar ich trotz aller finanziell-unsicheren Zukunft ich für mein Leben sein kann. Niemand in meinem Umfeld ist krank, ich habe ein zu Hause, Essen, Freunde, Familie und alles was der Lausbub braucht. Diese Woche bekam ich eine miniminimini Rückzahlung und habe mich dennoch einfach so einen Kecks gefreut, dass ich ohne schlechtes Gewissen einfach Weihnachtsgeschenke kaufen kann.
Also was will man mehr, außer morgens aufstehen und denken: Ja verdammt! Ein gutes Leben!

Mehr von den Friday Fives können Sie übrigens hier lesen. Wunderbare Ansätze, warum das Leben einfach schön ist!

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