Neulich auf der NEOCOM

Letzte Woche fand in Düsseldorf die NEOCOM statt. Ich mag ja Messen – ehrlich! Und was ich zu dieser Messe denke, erfahren Sie hier!

Wie gesagt, ich kenne Messen. Große, kleine, gute und schlechte. Die NEOCOM kannte ich allerdings noch nicht. So fuhr ich also Mittwoch frohen Mutes nach Düsseldorf. Ha ha – da war schon der erste Denkfehler. Ich musste nämlich ans andere Ende von Düsseldorf und war glatte 70 Minuten unterwegs. Hmpf. War so nicht geplant. ABER, dank der Strecke verpasste ich den Verdi Streik, der direkt vor der Messe statt fand. Gut, oder? 😀

Jedenfalls, angekommen fand ich direkt mal das gesamte Areal total schön! Alte Backstein-Industrie in selbstverständlichem Rot in Dreck gehalten (wenn Sie wissen, was ich meine?). Also äh, Moment, dass sollte sich gar nicht ironisch anhören. Ich mag solche alten Industrie Gebäude wirklich. Und vor allem, wenn man diese dann neuen Zwecken zuführt, ohne dass man das Gefühl hat, dass etwas nicht passt. Schauen Sie selbst:

NEOCOM Besuch

Ich mag das, wenn es so aussieht. Licht-Konstruktionen neben alten Lastkränen. Super Kulisse.

Wo war ich? Ach ja, die Messe. Äh. Ja. Stände eben. Und zwei Speckers Corner und 2 Sonder-Räume. Was Messen NIEMALS irgendwie besser hinkriegen: Das nicht in Verkaufsveranstaltungen enden zu lassen. Es gibt dann hochtrabende Titel, bei denen man sich totale Bildung erhofft und nur eine Kaffee-Maschine gewinnen kann. War diesmal extrem. Warum nennt man dass dann nicht „x stellt sich vor“? Es gab Ausnahmen. Aber wenige… Schade. Gut, dass es Messen gibt, die das aber auch einfach mal verhindern.

Einen kleinen Stand muss ich noch erwähnen. Den fand ich so zauberhaft. Bitte einmal hier gucken:

NEOCOM StandAnders als andere Messen, durften hier Dienstleister neben Shopbetreibern stehen. Das fand ich wirklich nett.

Alles in allem also: Nette Location, nette Stände, alte Gesichter, uninteressante Werbe-Corner-Specker, aber gute Gespräche! 😀