Plötzliches Interesse an Katzen erwacht

Andrea von Runzelfuesschen hat eine Katze. Und ein Kleinkind. Gute Kombi? Manchmal ja, manchmal nein 🙂 Aber mit blinder Sicherheit hat das Runzelfuesschen aka Tochter genau das gemacht, was alle Kinder mit Haustieren mindestens einmal machen: (Katzen-)futter probiert! Andrea hat daraus dann eine Blogparade gemacht und fragt uns nach den Momenten zwischen Kind, Tier und Futter 🙂

  Vor Monaten schon schrieb ich mal diese Zeilen hier zu unserem Leben: Kleinkind und 3 Katzen (die alle eine Macke haben *lach*).  Daher fand ich jetzt nichts, was ich noch unbedingt ergänzen würde. Doch äh ja, manchmal sind die Kinder da empfänglich und die letzten zwei Tage boten hier echt genug Stoff für Kinder-Katzen-Content (der nun auch folgt). Andrea, ich schwöre, ich habe davon nichts gestellt oder dergleichen, aber als ich sagte, ich weiß nicht, was ich schreiben soll, da fing es an! o.O

Eigentlich gibt es nämlich hier im Alltag zu den Katzen nicht viel zu sagen. Sie sind da, sind ein Teil von uns und leben so vor sich hin mit uns: Ich reinige ihr Katzenklo, füttere sie, kraule sie, bürste sie und spiele mit ihnen. Den Lausbuben interessieren sie null nur gelegentlich.  Immerhin rennt er nicht hinter ihnen her oder tut sonstige schreckliche Dinge. 

Wobei, ich tue dem Lausbub und Tiger unrecht. Sie sind wahre Kuschel-Weltmeister als Team in der Schlaf-Disziplin. Ich habe zich Fotos mit denen in Schlafkombo. 🙂 Aber sonst tolerieren sie sich eigentlich.

Doch dann geschah es, der Lausbub hatte Montag mal Langeweile. Weil ich arbeitete und er schon alle Spielsachen durchgespielt hatte („Ehrlich, mama!“) waren urplötzlich die Katzen am Montag Morgen interessant. Äh, was geht denn hier ab? Plötzlich wurde da gespielt und getobt. Also der Lausbub wollte das. Die Katzen… nun ja, sie schauten etwas blöd verwundert. Gegen Mittag dann „keine der Katzen spielt mit mir“… sagte es nach 2 Stunden Katzen kraulen, toben und beobachten. Ja mein Kind, die waren auch einfach irritiert, die armen, aber das hast du nicht ganz verstanden. Es war dann aber ok und anschließend war alles wie immer. 

Und gestern morgen dann 6:30h: „MAMAAAA aufstehen, die Katzen haben Hunger!“
Hä, denke ich, wie die Katzen, was ist hier los? Erstmal den Schlafsand vertreiben und aufstehen.
„Lausbub was ist denn?“
„Mama Katzen füttern. Guck, ich hab schon das Päckchen, die Gabel. Was jetzt?“
„Mama wird jetzt erst wach und dann helf ich dir, ja?“
Rabäääääääh „NEIN, die Katzen verhungern. Guck, die Lilly sitzt schon da. Welche Schüssel ist ihre? Kann ich das machen? Schneidest du das Futter auf (Tetrapack)? Wie viel bekommt sie? Jeder ein Paket? LILLYYYY FUUUUTTER“
„Lausbub, die Katze sitzt direkt vor dir, du musst nicht brül…“
„QUIETSCHIEEEEEE FUUUUUTER!“
„Lausbub, die sitzen alle hier, du musst nicht brüllen. Aber kann ich erst duschen und nen Kaffee haben, Scha…?“
„Neeiinnnn, die schluchz Lilly schluchz muss doch esssenn“
„Da hast du Recht aber schau, die Lil…“
„MAMAAA“ schluchz heul wein
„OK, hol mal die Schüsseln und das Futter“
Der Lausbub hat mit solcher Freude die Katzen gefüttert… und jetzt weiß ich auch nicht…

Im übrigen, unsere Katzendame ist DICK, also echt jetzt. Die wäre im Leben nicht verhungert. Und keine der dreien hatte auch nur gemault heute morgen. Kinder sind da eben etwas… bestimmender 🙂

Mehr schönes über Kleinkinder und Tiere findet sich jetzt hier bei Andrea.