Rezension „Frank Einstein – Die Entführung der Roboter“

Welches Buch?

„Frank Einstein – Die Entführung der Roboter“ von Jon Scieszka erschien schon 2015 im Heyne Verlag. 
Das Buch ist für Kinder ab 10 Jahren empfohlen und ist wohl für technikinteressierte Leser am besten geeignet. 

Worum geht es?

„Frank Einstein träumt nicht nur davon, einmal Erfinder zu werden, er ist es schon! Er und sein Freund Watson basteln in der Garage Geräte, die die Welt noch nicht gesehen hat. Als in einer stürmischen Nacht der Blitz in ihre Werkstatt einschlägt, hat das ungeahnte Folgen: Die beiden Roboter Klink und Klank erwachen zum Leben und weichen Frank nicht mehr von der Seite.“  Dann gibt es noch einen „Bösewicht“ und spannende Infos Rund um die Erfindungen. Und einen Zeichensprache sprechenden Affen 😀 Das ist die Grundgeschichte. 

Wie ist das Buch aufgebaut?

Der Autor Jon Scieszka hat versucht Wissenschaft den Kindern mundgerecht zu präsentieren. Das ist auch tatsächlich so weit wie möglich gelungen. Viele Illustrationen und Konstruktionszeichnungen von Brian Briggs verdeutlichen Einsteins Erfindungen noch besser. Verschiedene Schrifttypen erleichtern die Unterscheidung zwischen Roboter und Mensch. Ich mochte das als Vorleserin, weil man da direkt weiß, wer wann spricht – es eignet sich aber sicherlich auch für Selbstleser. Ein paar wenige Begriffe werden hinten erklärt. Ansonsten setzt es viel Wissen oder Ideenreichtum der Eltern voraus.

Worum geht es wirklich?

Das Buch lebt vom Hauptdarsteller Frank Einstein. Ein Kind. Aber ein Erfinder. Kinder sollen sich nicht entmutigen lassen. Sie können alles erreichen, woran sie glauben, wenn sie nicht aufhören, es zu versuchen – und sei es noch so unwahrscheinlich. Dann schaffen sie es auch, Roboter gegen „Bösewichte“ zu verteidigen 🙂 Ich finde das eine wertvolle Aussage. 

Wie finde ich das Buch?

Wie schon erwähnt, bringt dieses Buch eine ganze Reihe an witziger Erfindungen den Kindern näher. Ich finde es eine schöne Idee, wie die Bilder das Geschriebene unterstützen. Man kann viel dabei lernen und ausprobieren. Die Erfindungen wirken dadurch „echter“.

Außerdem mag ich die Aussage, Kinder können alles!

Mein Fazit

Das Buch ist ab 10. Mein Sohn ist wesentlich jünger, daher habe ich es zunächst mit vorlesen probiert. Leider ist weder bei ihm noch bei mir so ganz der Funke übergesprungen. Wir haben es bis zur Hälfte geschafft… Ich denke, es liegt am Alter und wir werden es in ein paar Jahren wieder probieren. Dabei sind die Ideen mit den Bildern und der Aufbau wirklich gut. Doch auch bei mir… ich weiß nicht, ich fand es zäh.  Daher habe ich echt ewig mit der Rezension gewartet. Na ja 🙂 Es passt eben nicht jedes Buch, oder?

Ich würde daher 3,5 von 5 möglichen Büchernpunkten für diese Geschichte als Jugendbuch vergeben. 

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