Statement zum Online Marketing

Um erfolgreich zu sein, ist es im Zwischenmenschlichen wichtig zu wissen, was und wem man da eigentlich seine Zeit schenkt, welche Ansichten dieser Mensch hat und welche Ideen man aus einer Kommunikation mitnehmen kann. Oft sind es die unverhofften Gespräche, die uns weiter bringen. Und das Blog hier ist nichts anderes als eine unerwartete Kommunikation zwischen mir und meinen Lesern.

Da dies mein erster Artikel zu dem Thema sein wird, beantworte ich direkt mal Folgendes:

Was denke ich also zum Thema Marketing?

Eins meiner Leit-Bücher, wenn man so etwas überhaupt betiteln kann, ist Jeff Jarvis Buch „what would Google do?“. Und das nicht, weil ich dafür Geld bekäme (haha!), sondern weil es mir die Idee von Google näher gebracht hat. Der Suchmaschinen-Riese konnte sich nur von einem kleinen Zwerg zu eben der jetzigen Größe entwickeln, weil man nicht sich selbst in den Mittelpunkt stellte. Klingt einfach? Aber das ist es nicht! Wie oft höre ich in der täglichen Arbeit, dass man jenes Produkt doch genau so und nicht anders verkaufen sollte. Auf die Frage nach den Käufern, der eigenen Zielgruppe und wie diese das Produkt präsentiert bekommen wollen, darauf wird meist abwertend geantwortet (wenn den eine Antwort überhaupt gewusst wird).
Google spielt sich als Internet-Diktator auf (oder wird von der Presse dazu gemacht), im Grunde aber hält dieses Unternehmen nur eins am Laufen: Die Frage, wie können wir unseren Kunden helfen? Das gesamte Unternehmen steht unter dem Stern, wie kann ich meinem Kunden das Leben leichter machen – und zwar unabhängig davon, wie ich als Unternehmen das finde. Aple arbeitet übrigens nach den gleichen Leitsätzen. Ebenfalls erfolgreich, wie mir scheint.
Gerade in den letzten Monaten konnte man hören, dass Content doch so wichtig sei und zwar nur solcher, der auch wirklich einen Mehrwert bietet. Moment! Welcher andere Content sollte denn sonst für den Kunden interessant sein? Aber gerade gibt es einen Trend genau dies den Shopbetreibern näher zu bringen. GUT SO! Denn jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen. Warum? Weil sich nicht jeder in die Bedürfnisse von anderen Menschen beziehungsweise einer ganzen Zielgruppe einfühlen kann.
Habe ich meine Frage, was ich über Online Marketing denke, beantwortet? Ich denke schon. Mir liegt der (End-)Nutzer am Herzen. Er ist es, der uns Geld überreicht. Darum sollte er auch so behandelt werden. Das ist meine Philosophie. Würde ich ja auch wollen, dieses auf Händen tragen.