Tagebuch bloggen #wmdedgt MAI 2017 mit vielen Gedanken

Heute ist der 5. Mai 2017. Wahnsinn. 2017 ist schon fast wieder zur Hälfte rum. War gestern nicht erst Silvester?

Jedenfalls gibt es am 5ten eines jeden Monats immer die Blog-Aktion #wasmachstdueigentlichdenganzentag kurz #wmdedgt und hier kommt mein Tag für euch – mit vielen Gedanken, vielen Fragen und… nun ja, lest selbst 🙂

6:00

Eigentlich geht erst in 10 Minuten der Wecker. Aber der Sohn springt schon in mein Bett und ist putz munter. Ich überlege zum wiederholten male, dass ich mir mal den Wecker auf 5:45 stellen muss. Denn der Sohn nutzt seine Vorlaufzeit um im eigenen Bett vollständig wach zu werden. Wenn er dann ins Bett hüpft ist er wach – ich aber NICHT! Wie macht ihr das? Vor den Kindern aufstehen?

7:20

Der Sohn vermisst den Papa und zur Feier des Papas zieht er sich samt Hemd und gegelten Haaren eben an wie dieser. Ich habe mir abgewöhnt dazu etwas zu sagen und fahre ihn einfach in den Kindergarten 🙂

7:50

Ich sitze an meinem neu eingerichteten Schreibtisch und sehe mich um. Mir gefällt es seinfach, was ich mir hier eingerichtet habe! Und überhaupt, seit ich zu hause bin, lege ich viel mehr Wert auf schöne Dinge, habe plötzlich die Muße sie zu genießen. Es hängen zum Beispiel nun tolle Bilder an meiner Wohnzimmerwand, überall sind kleine Details und ich finde es wunderbar <3 Das hatte ich vorher zwar auch schon, aber jetzt … es inspiriert mich viel mehr! Es fühlt sich nach mehr „ich“ an.

Gemeinsam mit einer meiner neuen alten Tassen (KITSCHALARM) voller Tee beginne ich meine aktuelle Podcast-Folge zu schneiden. Ich finde sie sehr schön, denn auch wenn die Qualität nicht so gut ist, wie ich möchte, finde ich das, was wir dort sagen, sehr wichtig. Trotzdem nervt es mich, dass ich es nicht so aufnehmen kann, wie ich will. Ich weiß nur noch nicht, woran es hapert… an mir vermutlich.

9:20 

Geschafft! Ich mache eine Mini-Pause und überlege, was heute noch dringendes gemacht werden muss (ohhh lange Liste). Gestern Abend habe ich mir mal wieder aufgeschrieben, was ich eigentlich alles erledigt habe, an so einem Tag. Die Liste war nicht identisch mit der to do, aber sie war auch lang… Solche Listen sind gut gegen Selbstzweifel und Eigendruck! Ehe ich weiter mache, muss ich aber erst noch das Auto wegbringen, welches ich mir geliehen hatte. 

Hier meinen Planer, der bei mir an der Wand hängt. Hachz, noch so ein Detail!

10:00
Wieder zu hause muss ich Mails abarbeiten (beispielsweise die Gewinnermail für das Juuls Buch). Irgendwann mache ich dann noch eine Sozial Media Pause und lese Twitter und Co. nach. Da fliegen aber gerade die Fetzen (wir sollten alle mehr Tee trinken) und ich konzentriere mich lieber doch wieder darauf, dass ich Anfragen an Unternehmen schicke und ich weitere Gäste für meinen Podcast finde. 

Irgendwann mache ich eine Brot-Tee-Tomatensaft Pause und denke so nach… Warum streiten sich alle s0? Liegt es wirklich an der fehlenden Wärme? Platzt da gerade die Blogger-Blase? Warum sind alle so eingeschnappt (und behaupten das Gegenteil?)? Was ist passiert? Ich werd es wohl nicht klären können.

 11:30

Außerdem auf dem Plan: einige Bewerbungen verfassen. Sämtliche Stellen sind in Düsseldorf. Ich lache innerlich, aber es hilft ja nichts. Muss ja gemacht werden! Schwer, sich nicht ablenken zu lassen. Alles in mir schreit immer wieder: Das passt alles nicht, das bist du nicht. Es fühlt sich alles so unfassbar nach anderer Welt an. Bin eigentlich ich anders? Noch immer habe ich meinen Platz also nicht so wirklich gefunden, oder?

Na ja, das steht nur nicht zur Diskussion, lieber noch etwas schreiben.

13:00

Ich bin fertig mit dem raussuchen, schreiben und versenden der Bewerbungen. Einige andere Kleinigkeiten habe ich auch noch erledigt und im grunde ist jetzt meine to do Liste ziemlich kurz. Ich nasche einen Salat mit Käse und bin zufrieden. Das heißt…

14:00 

… ich fahre mit Schwimmtasche, die wirklich nur das Nötigste enthält per Bus zum Kindergarten. Dort stehe ich vor einem absolut verdreckten Kind. Meine Güte, ist der in eine Matschpfütze gefallen? Die Tatsache, dass die Kinder auch bei Nieselwetter draußen waren, bedeutet, dass die Großen wieder sehr… nun ja, nennen wir es voller Energie waren und die Erzieher sie lieber dreckig als inhous haben wollten. GUT, dass ich mich für Sport entschieden hatte.

15:00 

Wir sind im Schwimmbad. Der Sohn wollte das Erlernte der ersten beiden Schwimmstunden zeigen und wieder mal zeigt sich, dass ich eine echt miserable Lehrerin bin. Ungeduld ist mein erster Vorname, fürchte ich. Wir planschen, spielen und genießen das fast leere Schwimmbad. Ich könnte in Selbstkretik nur so baden, verzichte aber dank des Chlorwassers darauf und pfeife auf meine kleine Stimme im Kopf.

17:00

Per Bus fahren wir auch wieder Heim. Diesmal eine andere Strecke und der Sohn merkt an, dass eine Pommes auf der Couch mit einer netten Serie seinen Tag „absolut perfekt“ machen könnte. Na ja, kochen haben ich eigentlich auch keine Lust… also gut. Manchmal soll man auf seine Kinder ja hören, oder? ODER?

18:00

Plan gehabt, Plan umgesetzt. Wir sitzen auf der Couch. Ich genieße unser umgestelltes Wohnzimmer in vollen Zügen. Das ist so schön und gemütlich und neben meiner neuen Vorliebe für Details dürfen meine Bücher auch nicht fehlen..

 

Im übrigen sehen wir Mia and Me, was mich an Place4Memories´ Blogbeitrag „Du bist ein Mädchen“ erinnert. Es gibt kein „für Jungs“ und „für Mädchen“ – es gibt ein „das ist ein Comicfilm“. Denn verdammt, ich mag das Einhorn auch. So! Und nein, ich zwinge ihn nicht 😀
Während also wir da so kuscheln, schalte ich noch die neue Podcastfolge frei. Ich grüble allerdings, ob mein Podcast wirklich so sinnvoll ist.

19:30 

Zähne putzen, pullern und ab ins Bett… Ich soll mich nicht mit unter die Kinderbettdecke legen Ich soll mich nicht mit unter die Kinderbettdecke legen Ich soll mich nicht mit zzzzzzhhhhhhh…

20:30

Ich schrecke hoch. Diesen Beitrag hier wollte ich doch unbedingt noch tippen. Die Instagram Challange wartet noch auf mich. Und die Wäsche muss noch gemacht werden und ich habe eben gesehen, die Blumen lassen den Kopf hängen. Also auf auf!

Das alles erledige ich also gleich noch, während ihr vielleicht die anderen tollen #wmdedgt Beiträge lest? Keine Ahnung. Morgen fahren wir zu einem 85ten Geburtstag und irgendwie brauche ich noch Beschäftigung für mich und den Sohn. Ideen?

 

Habt einen schönen Abend!

Hinterlassen Sie mir doch einen Kommentar :) Danke