Webmaster Friday KW 35 Musik beim Bloggen

Radio bei der Arbeit von allerlei-themen.deMmmmh, eigentlich hat mich das Thema dieser Woche beim Webmaster Friday nicht so angesprochen: „Welche Musik hörst Du beim Bloggen?“ Das Thema gab´s auch schon und auch wenn ich eh nicht regelmäßig mitmache, so weiß ich noch, dass ich damals schon nicht mitgemacht habe. Aber irgendwie ließ mich das Thema nicht los und so können Sie hier meine Gedanken dazu lesen, denn jetzt ist es doch ein Stück Selbstreflexion.

Zunächst mal, ich bin kein Mensch, der bei der Arbeit noch laute Musik hören kann. Im Gegenteil. Ich bin froh, wenn es einigermaßen ruhig ist. Für mich ist es sehr anstrengend, wenn ich den ganzen Tag Geräusche habe. Wissen Sie, es gibt eben Menschen, die können Geräusche ausblenden. Ich nicht.

Beziehungsweise ich habe es mir hart antrainiert. Es ist so, dass ich eigentlich sehr viel wahrnehme. Während ich das hier schreibe, weiß ich, dass draußen vor dem Büro (ich bin schon vor der Arbeit hier um übrigens in Ruhe zu schreiben hihihi) mein Büro-Nachbar mit den Fingern geknackt hat. Gleichzeitig höre ich den LKW oder was auch immer laut vorbeifahren, habe die Schwalben schon gehört und … ach lassen wir das. Vermutlich hört es sich sehr hochtrabend an, wenn ich das so in Worte fasse, aber wie soll man das sonst verdeutlichen?

In jedem Moment bin ich mir dessen also bewusst, was um mich rum geschieht. Wenn ich also arbeite bzw. schreibe, versuche ich schon es möglichst ruhig zu halten. Oder ich blende aus. Das wiederum ist aber sehr anstrengend und wirklich ermüdend.

Ein weiteres Beispiel: Ich schreibe gern Blog-Artikel wenn ich Abends den Lausbuben ins Bett bringe. Wir haben unser abendliches Ritual und weil er noch nicht so gern allein einschläft, hole ich mir irgendwann den Laptop und schreibe eben in seinem Zimmer. Hören wir dabei noch eine Geschichte, kann es sein, dass ich alle Geräusche so stark ausblenden muss, dass ich ab und an den Lausbuben auch nicht mehr höre, wenn er mir noch eine der unzähligen Fragen stellt. Nichts ungewöhnliches? Mag sein. Ist die Geschichte allerdings zu laut und ich kann sie nicht ausblenden, schmerzen irgendwann meine Ohren. Daher geht auch nur eine bestimmte Lautstärke.

Musik, Kindermusik vor allem, geht besser. Melodien sind nicht so „schlimm“. Die letzten Abende beispielsweise haben der Lausbub und ich ein und das selbe Kinder-Schlaflied in Dauerschleife gehört. Ich muss sagen, es ist zwar sehr eingängig und ich werde das nie wieder los, aber es hat auch mich beruhigt. 

Und damit Sie mich nicht falsch verstehen: Ich mag Musik! Gerne sogar. Beim Kochen habe ich immer Radio laufen! Es ist eben, wie schon gesagt, auch einfacher für mich als Geschichten etc.
Und damit es auch noch eine Antwort auf die Frage des Webmaster Friday gibt: Radio mag ich, weiß es so schön Abwechslung bringt, daher laufen bei mir von 1Live über Radio Wuppertal sogar WDR4 – je nach Lust und Laune, damit ich dann mit dem Lausbuben Kinderlieder hören kann 🙂

Vielleicht erzähle ich mal vom Lausbuben und seinen Geschichten?!
Aber erstmal: Was hören Sie beim Bloggen?