webmasterfriday KW 39 am Samstag

Beispiel Display Banner allerlei-themenIch habe gestern ja eh schon spät alle Freitag-Blog-Themen gepostet (die mir auch wichtig waren). Aber jetzt habe ich noch ein schönes Thema beim webmasterfriday gesehen und möchte da einfach noch was zu schreiben. Thema: „Internationalität – die Grenzen der Blogosphäre?“

Mitmachen beim webmasterfriday kann man hier 🙂

Ich mag das Thema, weil es so ambivalent zu betrachten ist. Martin stellt noch ein paar Eingangsfragen, die einmal mich, den Leser ansprechen und einmal mich, den Blogger meinen. 

Fakten

Zunächst mal, wie ist das. Lese ich Blogs in anderen Sprachen? Ich muss ehrlich gestehen, ich habe sie abonniert, aber ich lese sie so gut wie nie. Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich kein Englisch / Niederländisch kann, aber es dauert dann doch, bis ich den vollen Zusammenhang hinter dem Text erkannt habe. Und das finde ich schade. Denn oftmals gibt es dort auch spannendes zu entdecken. Das dem so ist, weiß ich zum einen, weil man Matt Cutts ja nun nur auf englisch verfolgen kann und zum anderen, weil ich lese, was Tanja aus Frankreich in deutscher Sprache zu berichten weiß – es ist eben etwas anderes, ob ich in Deutschland oder eben nicht hier wohne.

Meine kleinen Texte hier im Blog lasse ich nicht übersetzen – das finde ich zu viel Aufwand. Es ist auch so, dass ich das unseren Kunden nicht empfehle. Warum? Ich finde es viel Aufwand für wenig Zweck. Man müsste schon sehr viel mehr Aufwand betreiben, um den Absatz im anderen Land messbar zu erhöhen, als nur texte in der entsprechenden Sprache (so sehe ich das). Die meisten Blogs machen sich nicht mal die Mühe, deutschsprachige Begriffe zu ergänzen. Wer hätte gewusst, dass das hier Schultüte und dort Zuckertüte heißt? Daher sollen sich meine Kunden lieber mal auf wichtiges konzentrieren!

Fazit

Ich fände es eigentlich gut, wenn ich meinen Sprachschatz mit und für andere Blogs wieder steigern würde. Es wäre auch wirklich wichtig für meine Arbeit. Aber hätte wenn und aber, nicht wahr?
Für Blogger finde ich aber, kann es ab und an spannend sein, andere Sprachen zu testen, aber wirklich übersetzen lassen… Da muss mir bitte (also ehrlich jetzt) mal jemand Zahlen nennen, ob sich das lohnt 🙂

Und übrigens, was gar nicht geht: Posts in Englisch, weil es „Hipp“ ist! Es gibt Unternehmen, die nur so pseudo mäßig eine andere Sprache nutzen, weil es eben internationaler klingt. Und es gibt eben diese „ich streu mal englische Wörter dazwischen“ – wer dabei nicht authentisch bleibt, bitte lassen!

1 Kommentar


  1. //

    Hi,
    ich versuche derzeit, mit zwei Sprachen zu arbeiten. Russisch ist meine erste Muttersprache und danach folgt Deutsch. So habe ich auch einen russischen Blog oder sogar zwei, wo ich auf Russisch berichte.

    Beim Englisch muss ich auch sagen, dass ich viel mit Google Sprach Tools arbeite, damit ich dann den Sinn des Textes einigermassen verstehen kann. Da ich OpenSource CMS teste, habe ich mir auch schon mal etwas aus dem Französischen übersetzen lassen, ebenfalls durch die Sprachtools.

Comments are closed.